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#Baby: Osteopathie bei den Kleinsten - meine Erfahrungen

Dienstag, 3. Mai 2016


Zugegeben, als ich das erste Mal von Osteopathie bei Babys hörte, wusste ich nicht einmal wirklich worum es dabei geht und vermutlich hätte ich es kurzentschlossen auch eher als "Humbug" abgetan.
Nun wurde ich gestern erneut eines besseren belehrt und da ich immer häufiger von Eltern höre, wie sehr es ihrem Baby geholfen hat, möchte ich Euch heute erklären worum es dabei geht und vor allem wie es euerm kleinen Wurm helfen kann.

Was ist Osteopathie überhaupt?

Die Ostempathie ist eine von einem Amerikaner begründete Heillehre, die den Körper als ein Ganzes ansieht. Eine harmonische Einheit, bestehend aus allen Strukturen des Körpers. Dazu gehören Knochen, Gelenke, Gewebe, genauso wie die Organe.
Diese Strukturen sind immer in Bewegung und bilden im besten Fall die harmonische, ungestörte Einheit. 
Besteht nun aber eine Störung in einer Struktur, z.B. eine Blockade an den Wirbeln, ist das harmonische Zusammenspiel gestört und es entstehen Beschwerden.

Warum ist die Osteopathie gerade für Babys so geeignet?

Wie Ihr dem ersten Absatz entnehmen konntet, stand ich alternativen Heilungsmethoden eher immer etwas skeptisch gegenüber. Oft war ich froh, wenn ich mich auf die Schulmedizin verlassen konnte und wusste, dass die verordneten Medikamente schnell helfen würden. 
Bei meinen Kids gehe ich das allerdings deutlich vorsichtiger an. Natürlich bekommen die Beiden Medikamente wenn sie wirklich nötig sind aber bei den zarten Wesen, versuche ich es immer erst mit einer pflanzlichen Lösung sobald Krankheiten im Anmarsch sind. Meistens funktioniert das ja auch prima, startet man rechtzeitig mit den kleinen Zaubermittelchen. 
Bei der Osteopathie bedarf es ebenfalls keiner Medikamente. Die Behandlung erfolgt alleine durch die behutsamen Hände des Osteopathen, mit deren Hilfe er die Selbstheilungskräfte des zu behandelnden Körpers nutzt, um die Blockaden zu lösen und dem Körper wieder seine harmonische Einheit zu ermöglichen. 
Für die Babys eine angenehme Methode um die Symptome zu lindern und somit absolut geeignet.

Unsere Erfahrungen:

Gestern wurde ich gefragt, woran man überhaupt merken würde, dass eine solche Behandlung für das Baby hilfreich sein könnte. 
Die Symptome können sehr unterschiedlich sein und inzwischen würde ich wohl immer einen Termin ausmachen, sobald  ich merken würde dass irgendetwas dafür sorgt, dass das Baby einfach nicht zufrieden ist und sich eher nur schwer entspannen kann. Der Auslöser für die entstehenden Symptome ist meist im Schwangerschaft- und Geburtsverlauf zu finden. 
Deutlichere Symptome sind beispielsweise:

  • ausgeprägtes Spucken
  • Probleme den Kopf gleichermaßen zu beiden Seiten drehen zu können
  • Weinen beim Ablegen oder beim Hochnehmen
  • verformter Kopf durch einseitiges Liegen
  • Verweigerung der Seitenlage 
  • vermehrtes Schreien ohne ersichtlichen Grund 

Bei unserer Tochter entstanden die Symptome erst nacht einigen Wochen, was wohl gar nicht ungewöhnlich ist. Der voranschreitende, schnelle Wachstum kann dafür sorgen, dass die Blockaden erst etwas verspätet zu Problemen führen. 
Sobald ich sie auf den Rücken ablegen wollte, fing sie sofort an zu weinen und überstreckte sich auch immer häufiger.
Ich vereinbarte also einen Termin beim Osteopathen und war ziemlich gespannt wie hilfreich die Behandlung wohl sein würde. Von Freunden hörte ich vorab wie sehr es ihrem Baby geholfen hatte und so hoffte ich auf ein ähnliches Ergebnis.

Die erste Behandlung dauerte ca. 40 Minuten und war für die Kleine nicht nur angenehm. Wenn die Hände die Blockaden erreichten, war das offensichtlich unangenehm für sie und sie fing an zu weinen. Schon im Laufe der Behandlung konnte man dann aber sehen dass sie anfing sich zu entspannen und ihren Körper lockerer ließ.
Den restlichen Tag verbrachte sie mit viel, viel schlafen und guter Laune sobald sie wach war.
Bereits am nächsten Tag konnte ich sie ohne Probleme auf den Rücken ablegen und das Überstrecken hatte ebenfalls ein Ende.

Bei dem Kleinen machte ich direkt sehr früh einen Termin aus, da die Wartezeiten oft sehr lang sind. Zu dem Zeitpunkt fiel uns zwar nur auf, dass er den Kopf nicht ganz so gerne zur linken Seite drehte und mehr als gewöhnlich spuckte aber im Laufe der Wochen kamen noch mehr Symptome hinzu.
Die letzten zwei Wochen sehnte ich den Termin wirklich herbei. Sobald er wach war, weinte er und war absolut unzufrieden. Er hatte sichtlich Schmerzen bei bestimmten Bewegungen und verspannte sich dadurch immer mehr. Ablegen auf die Seite führte zu lautem Gebrüll, gespuckt wurde weiterhin in Fontänen, den Blick zur linken Seite mied er weiterhin deutlich und seine kleinen Händchen ballte er fast immer zu Fäusten.

Gestern war es dann endlich soweit und ich hoffte, dass die Behandlung ihm genauso helfen würde, wie damals der Großen.
Der Osteopath fragte mich erstmal einige Dinge über die Schwangerschaft und die Geburt und schaute sich dann den Kleinen an.
Im Gegensatz zu der Großen, genoss er die Behandlung sichtlich. Er war total entspannt, lachte und war scheinbar völlig begeistert von seiner neuen Bewegungsfreiheit.
Am Anfang der Sitzung war es noch so gut wie unmöglich ihn dazu zu bringen, seinen Kopf mit Hilfe eines Spielzeugs nach links zu locken und am Ende der Sitzung schaute er munter links und rechts durch das Behandlungszimmer. 
Er öffnete seine Händchen und ertastete damit erst einmal ausgiebig sein Gesicht. 
Letztendlich stellte sich raus, dass seine Wirbel ab Körpermitte bis in den Nacken gestaut waren. Dadurch dass er bereits seit der 20. Woche immer in SL lag, wirkte einfach eine unglaubliche Kraft über Monate auf seinen Wirbeln. 
Nach dem Termin konnten wir bis jetzt feststellen, dass er sich deutlich freier Bewegen kann. 
Er liegt wach und entspannt unter seinem Spielbogen, erzählt und erkundet weiterhin seine Händchen.
Scheinbar hat auch sein Magen mehr Platz, denn seit gestern verputzt er bei jeder Mahlzeit mindestens 40ml mehr und spuckt anschließend kaum.

Die Tatsache, dass dieses kleine Wesen, dass sich bis gestern scheinbar noch so gequält hat, jetzt so zufrieden unter dem Spielbogen eingeschlafen ist, zeigt mir noch deutlicher dass dieser Post absolut nötig ist. 

Solltet Ihr darüber nachdenken ebenfalls einen Osteopathen mit euern Kleinen aufzusuchen, sprecht am besten euern Kinderarzt an. Er/Sie wird die passenden Adressen für Euch haben, denn es ist wichtig jemanden zu finden, der auf Babys spezialisiert ist und die dafür wichtigen Zusatzqualifikationen besitzt.

Ich hoffe der Post war hilfreich für Euch und ich würde mich freuen, wenn Ihr in den Kommentaren von euern Erfahrungen mit Babys & Osteopathen berichtet.

Alles Liebe

#Beauty: Alltagshelden April 2016

Mittwoch, 27. April 2016


Schwups ist der April auch schon fast wieder vorübergezogen. Der Frühling rückt näher, auch wenn der Schnee vor der Haustüre es leider wirklich nicht vermuten lässt.
Bald wird es wieder Zeit für frische und knalligere Töne, aktuell greife ich morgens noch automatisch zu braunen Lidschattenpaletten.
Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich nicht sehr experimentierfreudig bin was das Augen Make-Up angeht.
Wenn ich einen meiner geliebten "geschminkt-ungeschminkt"-Looks gefunden habe, greife ich gerne auch öfter darauf zurück.
Funktioniert nämlich auch prima im Halbschlaf, noch mit den Augen auf halb Acht und lässt sich vor allem einfach und schnell aufs Gesicht zaubern.
Mit den Kids ist unter der Woche einfach nicht genug Zeit um sich wirklich mal ausgiebig in den Schminktöpfen auszutoben.
Flott soll es also gehen und bitte am Ende frisch ausschauen.

Neben meinen üblichen Farbtönen für diese Jahreszeit gibt es aktuell aber auch einige Produkte, ohne die im April nichts gegangen wäre. Diese werde ich Euch jetzt einmal vorstellen, denn sie sorgen dafür, dass eine müde Mama wieder halbwegs lebendig ausschaut.


1.) Den Anfang macht die BB Cream von Garnier. Aktuell habe ich einfach keine Foundation im Repertoire, mit der ich wirklich zufrieden bin und somit greife ich auf die BB Cream zurück. 
Sie deckt zwar bei weitem nicht so perfekt wie es eine gute Foundation tun würde aber aktuell reicht das für die Problemchen meiner Haut auch vollkommen aus. 
Sie spendet Feuchtigkeit und gibt der Haut mit ihrer leichten Tönung eine schöne Farbe mit in den Tag. Leichte Rötungen lässt sie ausreichend verschwinden. 


 

2.) Der Fake Up Concealer von Benefit. Ich nutze ihn jetzt bereits seit Jahren und starte morgen mal wieder mit einem neuen Stift. Das besondere an diesem Concealer ist der pflegende Aussenring. So lässt der er also nicht nur eure Augenringe verschwinden, sondern pflegt auch noch eure Augenpartie.
Trotz seiner eher festen Konsistenz lässt er sich prima verteilen und legt sich auch gut in kleine Fältchen.



3.) Das Mineralize Skinfish Natural Puder von MAC. Wirklich ein Alltagsheld und das über das ganze Jahr hinweg. Ich trage es immer mit dem MAC Buffer Brush auf und erreiche so eine prima Deckkraft. Rötungen verschwinden und die Haut sieht sehr ebenmäßig aus.
Gemeinsam mit der BB Cream eine völlig ausreichende Kombi um kleine Unreinheiten und leichte Rötungen verschwinden zu lassen. Dazu noch der Fake Up Concealer und die Basis fürs Make Up steht.



4.) Meine Augenbrauen lasse ich nun ja regelmäßig an der Benefit Brow Bar färben und wachsen und somit ist morgens nicht mehr viel nötig, damit sie nicht in alle Richtungen stehen und farblos wirken.
Um sie aber ein kleines bisschen zu formen und ihnen etwas mehr Ausdruck zu verleihen, nutze ich "gimme Brow". Das Auftragen geht ratzfatz und danach liegen sie perfekt.
Ich nutze dieses Produkt übrigens auch schon vor meiner regelmäßigen Färbung und die Tönung des Gels ist ausreichend stark, um die Augenbrauen etwas hervorzuheben und kleine Unregelmäßigkeiten auszugleichen.



5.) Last but not least, meine aktuelle Lieblingsmascara. Die Roller Lash, ebenfalls von Benefit.
Ihr merkt, diese Marke wiederholt sich in meiner Schminkroutine aktuell des öfteren. Allerdings kann das in ein paar Wochen auch schon wieder anders aussehen, denn sobald sich Produkte wie gerade die Mascara bei mir leeren, teste ich gerne andere aus die mir gerade über den Weg laufen.
Aber nun zurück zu der Roller Lash. Sie verleiht den Wimpern einen tollen Schwung und verklebt sie dabei überhaupt nicht. Sie wirken lang, voll und die Wimpernzange könnt ihr getrost in der Schublade lassen.

Soweit also meine kleinen Alltagshelden aus dem April.
Hinterlasst mir gerne in den Kommentaren eine Info darüber, was denn eure Produkte sind, auf die Ihr partout nicht verzichten könnt.

#FamilyLife: Aus drei mach vier - ein erstes Resümee

Dienstag, 26. April 2016



Nun sind wir etwas mehr als zwei Monate keine dreiköpfige Familie mehr, sondern eine vierköpfige und so nutze ich diesen Moment, um einen ersten Blick zurück zu werfen.

Wie so oft im Leben, begegnen einem ja sehr, sehr viele schlaue Sprüche von erfahrenen oder auch weniger erfahrenen Menschen, wenn besondere Ereignisse bevorstehen.
Kündigt sich das erste Baby an, bekommt man nicht nur eine Schauergeschichte zu hören:

- „Euer Leben wird dann erst einmal vorbei sein."
- „Ihr werdet vor Schlafmangel nicht mehr wissen wie Ihr heisst."
- „Duschen? Im Regen spazieren muss Euch reichen, für Duschen werdet Ihr keine Zeit haben."
- „Als Paar werdet Ihr Euch erstmal verlieren."

Das ist jetzt nur ein kleiner Auszug der Sätze, die einem meist nicht mal erfahrene Eltern, sondern kinderlose Paare mit auf den Weg geben.
Aufbauend, oder?
Es wird sich mir nie erschließen, was liebe Leute damit bezwecken möchten, wenn sie einem solche Weisheiten mit auf den Weg geben aber Gott sei Dank, muss man ja auch nicht alles verstehen.
Rückblickend ist es natürlich eine riesige Umstellung von einem ganz normalen Paar zu einer Familie mit einem Baby. Da hilft auch alles leugnen nichts. Jedoch al so furchtbar, wie es oft prophezeit wird, empfand ich diese Umstellung auch wieder nicht.
Alles muss sich einpendeln, das Leben wird umgekrempelt, es gibt Knatsch und es gibt Freude aber Zeit zum Duschen gibt es auch und meinen Namen hab ich glücklicherweise auch nie vergessen.

Als sich dann Baby Nummer Zwei auf den Weg machte, habe ich vor allem einen Satz immer wieder gehört:
„Die Umstellung von keinem Kind auf ein Kind ist groß aber die Umstellung auf zwei Kinder, merkt man gar nicht."
Das waren dann schon eher Worte nach meinem Geschmack und auch wenn ich Zweifel daran hatte, dass es tatsächlich so ist, hab ich mich gut und gerne neun Monate damit beruhigt.

Nun aber mal Butter bei die Fische, wie ist es wirklich für die ehemals dreiköpfige Familie?

Ich kann natürlich nur aus meiner Erfahrung sprechen und da spielen sicherlich viele Faktoren eine Rolle, unter anderem der doch eher große Altersunterschied der Kids mit etwas mehr als vier Jahren.

Die Eltern: 
Wenn das erste Kind bereits so groß ist wie unseres, hat man ehrlich gesagt die Babyzeit bereits erfolgreich verdrängt. Zumindest die weniger schönen Momente.
Das Haus kann ohne Wickeltasche verlassen werden, für die Fahrt in den Urlaub bedarf es keinem Reisebus mehr um alles unterzubekommen und das abendliche ins Bett bringen, ist eine sichere Nummer von wenigen Minuten.
Was ausschlafen ist, weiss man zwar trotzdem noch immer nicht wieder so wirklich aber zumindest erinnert man sich auch nicht mehr daran, wie es ist Nachts öfters aufstehen zu müssen.
Kurz gesagt, das Leben hatte sich wieder richtig eingependelt. Es ist wieder bequem und größtenteils unkompliziert.

Die Umstellung auf zwei Kinder habe ich also die letzten Monate durchaus bemerkt.
Zwar verlasse ich auch nun jeden Morgen geduscht das Haus aber was nächtliches Aufstehen betrifft, sammle ich nun wieder einige Erfahrungen.
Dazu muss man sagen, dass Kind Nummer Zwei ebenfalls sehr, sehr pflegeleicht ist und wir wirklich von so einigen Strapazen verschont bleiben.
Die Wickeltasche vergesse ich, wie auch schon beim ersten Nachwuchs regelmäßig und stehe nun auch vier Jahre später gerne etwas aufgeschmissen, ohne Spucktuch und mit vollgespucktem Baby irgendwo.
Schlauer wird man also in der Zeit auch nicht unbedingt. Vergesslicher aber umso mehr.

Einfach macht es sicherlich aber die Tatsache, dass der Alltag und das Leben bereits an ein Kind angepasst ist.
Mittlerweile hat man verstanden und akzeptiert, dass spontane Aktionen, wie sie kinderlosen Paaren möglich sind, einfach nicht mehr so problemlos durchführbar sind.
Das Leben bedarf gewisser Organisation und Absprachen und nicht selten steckt ein Elternteil zurück, weil es einfach gerade nicht anders möglich ist.
Diese Umstellung fand ich in der ersten Zeit, in der aus einem Paar eine Familie wurde, am schwierigsten. Deutlich schwieriger als zu lernen mit Schlafmangel umzugehen und sich daran zu gewöhnen, regelmäßig vollbesabbert zu sein.

Dieses Mal empfinde ich das Timing eigentlich am schwierigsten zu managen. Das Baby wird grundsätzlich dann müde und weint, wenn die Große in Ruhe am Esstisch essen möchte oder den Wunsch nach einer Fernsehsendung äussert, bei der sie dann kein Wort versteht.
Von der Uhrzeit her, werden Abends beide gleichzeitig müde und möchte man sich die Ruhe nehmen um die Große vernünftig ins Bett zu bringen, weint parallel der Kleine. Bringt man zuerst ihn ins Bett, läuft man allerdings wieder mehrmals wegen des Schnullers in sein Zimmer, während eigentlich gerade die Große an der Reihe ist.
Aber auch hier finden wir langsam Mittel und Wege um es beiden recht zu machen, es muss sich einfach alles einspielen.

Fazit aus Elternsicht: Ja, es ist alles komplett anders als noch vor zwei Monaten. Erneut muss jeder seinen Platz finden aber darüber hinaus, läuft es trotzdem deutlich routinierter ab als beim ersten Kind. Man ist nicht nur selber sicherer im Umgang mit dem Baby, sondern kennt einfach bereits das Familiensystem. Gefühlt lässt sich die Babyzeit jetzt noch einmal mehr genießen, da man mit sich selber bereits wieder so gut wie komplett im Reinen ist.

Das Geschwisterkind:
Ich denke es ist für die Geschwister nie einfach, wenn ein Baby in die Familie kommt.
Ist der Altersunterschied gering, fehlt eventuell das Verständnis für die Bedürfnisse des Babys und ist der Altersunterschied groß, wurde bereits viel Zeit zu Dritt verbracht und das Teilen der Eltern könnte schwerer fallen.
Meines Erachtens gibt es nicht den perfekten oder besseren Zeitpunkt. Beides wird seine Vor- sowie auch seine Nachteile haben.
Als Vorteil sehe ich bei uns, dass das bereits erwähnte Verständnis für die Bedürfnisse des Babys vorhanden ist. Es wird z.B. verstanden, dass kurz gewartet werden muss, wenn das Baby Hunger hat.
Auf der anderen Seite erwartet man vielleicht auch öfters zu viel von dem "großen" Kind, auch an Verständnis.
Ich hab festgestellt, dass ich Abends reflektieren muss, wie der Tage gelaufen ist und wie er wohl für die Große war. Oft ertappe ich mich dabei,  dass ich zu viel von ihr erwartet habe oder sie zu sehr einstecken musste. So fallen einem auch die Situationen auf, die man am nächsten Tag anders lösen sollte.

Das Baby:
Wie oben schon geschrieben, läuft alles routinierter ab.
Die hilfreichen Handgriffe sitzen nach kurzer Zeit wieder und das Baby wird doch etwas schneller verstanden als das Erste.
Der Nachteil für den Kleinen ist wohl, dass er parallel mitläuft.
Hat man sich bei Nummer Eins noch um das Baby herum organisiert und die Schlafenszeiten extrem ernst genommen, fängt es nun schon morgens an, dass er zu unchristlichen Zeiten geweckt wird, weil die Große in den Kindergarten muss.
Dazu muss ich zugeben, dass der Kleine öfters warten muss im Gegensatz zu der Großen damals. Zwar stecken die großen Geschwister oft zurück und wissen, dass sie kurz warten müssen aber das funktioniert auch nicht immer. In meinen Augen ist es auch wichtig, dass die Großen mitbekommen, dass die Kleinen mal auf sie warten müssen weil ihnen gerade die Schnürsenkel zugebunden werden müssen oder sie sich einen warmen Kakao wünschen.
Im Gegenzug profitiert das Baby wohl von einem unglaublich tollen Spielgefährten. Hier wird bei niemandem häufiger gelacht als bei der großen Schwester, der genug Blödsinn einfällt, um den Kleinen bei Laune zu halten.

So, ich hoffe dieses erste kleine Resümee, hat Euch etwas geholfen im Wirrwarr der Weisheiten, die einem gerne mit auf den Weg gegeben werden.
Wenn Ihr darüber hinaus noch Fragen habt, könnt Ihr die gerne in den Kommentaren stellen oder mir eine Mail senden.

Alles Liebe!

Immer wieder Sonntags..

Sonntag, 24. April 2016

Und schon ist wieder eine Woche vergangen. Heute Abend wartete mal wieder - na, was wohl?
Genau, Broadchurch auf mich und zwar das Staffelfinale. Ich freu mich schon die ganze Woche drauf aber weiss noch gar nicht so genau, was ich dann nächsten Sonntag mache. Vielleicht einfach mal wieder pünktlich schlafen ;-)
Nun aber zum Wochenrückblick:

|Gesehen| riiiiesige Tiere, springende TiereHomeland Staffel 5, Greys Anatomy
|Gelesen| "Der Mann der kein Mörder war" - ja ich brauch ewig für das Buch, obwohl es so gut ist
|Gehört| ziemlich oft "Alesso- Heroes"
|Getan| einiges abgearbeitet und sonst gar nicht so viel spannendes
|Gegessen| z.B. einen leckeren Burger und sommerliches Obst
|Gedacht| "was tut es gut bereits bei Sonnenstrahlen aufzuwachen"
|Gefreut| über lustige Stunden, wieder einkehrende Ruhe
|Gelacht| oh viel, ich glaub vor allem heute- manche Menschenkombis sind dafür prädestiniert
|Geärgert| fällt mir spontan gar nichts ein
|Gekauft| neue Kinderschuhe
|Geklickt| Web, Snapchat, Twitter


Diese Woche startete z.B. auch der Rückbildungskurs. Kein Event auf das ich mich jetzt riesig freue aber mein Gott, der Kurs ist ja auch flott wieder vorbei und schaden tut es auch nicht - ganz im Gegenteil.
Neben dem Kurs besuchte ich diese Woche auch den Tierpark bei strahlendem Sonnenschein.



Es war wohl die Woche der Tierbesuche. Neben dem Tierpark ging es weiter zu einem Springturnier.
Zuhause erreichte mich ein Päckchen mit neuen Pflegeprodukten für die Nacht von Estée Lauder. Ich bin schon gespannt und werde auf jeden Fall ausführlich für Euch berichten



Und noch einmal stand ein Besuch bei Tieren auf dem Kalender und dort stieß ich nicht nur auf diesen kleinen Kerl, sondern unter anderem auch auf Nilpferde, Nashörner, Zebras und Elefanten.
Zum krönenden Abschluss der Woche gab es noch einen Burger :-)

So ihr Lieben, startet schön in die nächste Woche, ich hoffe wir werde nicht wieder vom Schneefall heimgesucht.

#Geschenktipp: Besondere Armbänder für besondere Anlässe

Freitag, 22. April 2016

Liebe Leserinnen und deren dazugehörigen PARTNER/ EHEMÄNNER, DIE BITTE NÄHER AN DEN BILDSCHIRM KOMMEN WENN SIE DAS LESEN, bald ist Muttertag.

Nicht nur wir Erwachsenen grübeln jedes Jahr aufs Neue, wie wir unseren Müttern eine Freude machen können, nein, auch unsere kleinen Dreikäsehochs basteln schon fleissig im Kindergarten. 

Um Euch die Suche nach dem passenden Geschenk eventuell etwas zu erleichtern, habe ich heute eine Idee für Euch, die Ihr in unzählig vielen Varianten an den Geschmack des zu Beschenkenden anpassen könnt.
Hier kommt ihr lieben Männer übrigens auch noch einmal ins Spiel, denn diese Kollektion an Armbändern ist nicht nur eine schöne Idee zum Muttertag sondern z.B. auch zur Geburt eures Kindes, zum Jahrestag oder zum Geburtstag. 


Die Armbänder aus der "Love Bridge"-Kollektion bringen alle eine kleine Fläche mit sich, auf die Ihr etwas gravieren lassen könnt.
Ob Ihr Euch für die Anfangsbuchstaben der Kids, wie auf meinem Armband* oben auf dem Bild, ein Datum, den kompletten Namen oder einen Spruch entscheidet, ist ganz Euch überlassen. Eurer Kreativität werden hier keine Grenzen gesetzt. 

Die Armbänder kommen in den verschiedensten Designs daher, und fangen bei einem Preis von 59 Euro an. Die anschließende Gravur, sofern Ihr Euch für eine entscheidet, ist kostenlos. 

Bildquelle: Thomas Sabo 

Auf dem Bild könnt Ihr verschiedene Stücke der Kollektion sehen, es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Mir gefällt die Idee gut, da die beschenkte Person wirklich lange davon hat. Natürlich freut man sich auch über Blumen oder eine Einladung ins Restaurant aber so ein Armband ist etwas langlebiges.

Wenn Ihr gerne durch die Kollektion stöbern möchtet, könnt Ihr das im Thomas Sabo Online Shop tun, dort findet die verschiedensten Varianten.

An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an Thomas Sabo, die mir das oben gezeigte Armband als Überraschung haben zukommen lassen.

Ich wünsche Euch viel Spass beim Schenken und dem freudigen Gesicht der beschenkten Person, egal für was Ihr euch letztendlich entscheidet.

Habt es gut.


*Dieses Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zugesendet

#Baby: Der Zustand der Unordnung

Mittwoch, 20. April 2016


Anfang der Woche habe ich in der Fachzeitschrift für Gesundheitsförderung einen Artikel zum Thema "Säuglingsernährung" gelesen und dabei fiel mir vor allem ein Satz auf, der mir einen "Aha-Effekt" bescherte.
Grundsätzlich ging es in dem Artikel darum, dass das Essen auch ein Thema der Beziehung ist und die Weichen dafür schon mit dem Stillen / der Flaschengabe gestellt werden. Es wurde erklärt wie es dazu kommt und mit welchen Verhaltensweisen das Baby sowie die Eltern agieren und was sie damit erreichen.
Soweit sei einmal sehr, sehr grob der Inhalt des Berichtes wiedergegeben.
Der Satz der mich aber aufhorchen ließ war folgender:

„Säuglinge weinen in den ersten Monaten, weil sie sich im Zustand der Unordnung befinden. Erst über das Angebot der Eltern - ob Spielen, Singen, Wiegen oder Milch geben - erkennen sie ihr eigentliches Bedürfnis.“ (Edith Gätjen, UGBforum)

Die Aussage leuchtete mir sofort ein und gleichzeitig fielen mir zahlreiche Situationen ein, in denen ich selber oder auch Andere zu ihrem Baby gesagt haben: "Na was hast Du denn, hast Du Hunger oder bist Du müde?"

Nun wurde mir aber erstmal so wirklich klar, dass das Baby am Anfang auch gar nicht weiss was es hat bzw. was ihm felt. Es weiss nicht automatisch dass es Hunger hat und es weiss auch nicht automatisch, dass es nun auf den Arm möchte, sondern es merkt einfach was ihm letztendlich geholfen hat.
Ist das nun das Stillen, die Flasche oder eben dass jemand mit ihm auf dem Arm durch den Raum läuft und eine Geschichte erzählt.
Ich fand das sehr interessant und war gleichzeitig doch etwas verwundert, dass mir dass dann jetzt nach Kind Eins erst so wirklich bewusst wird.
Der Begriff "Unordnung" passt einfach so gut, denn für so ein kleines Wesen ist einfach noch alles so ungeordnet.
Okay, für uns Eltern anfangs auch denn wir wissen ja auch noch nicht was dem Baby nun wann hilft.
Die ersten Wochen empfinde ich das Handeln, um die Bedürfnisse des Babys zu stillen, immer fast wie eine Art Fragenkatalog: Ist die Windel sauber? Wann hatte es die letzte Flasche? Könnte ihm zu warm sein? usw.
Es beruhigt mich doch jetzt fast etwas, dass das Baby und ich gefühlt gemeinsam aufgeschmissen sind und nach den passenden Lösungen suchen müssen.
Desto länger man mit dem kleinen Wesen zusammenlebt, desto besser lernt man es auch kennen und es selber sich vermutlich auch.
Langsam kennen wir Eltern die Knöpfe, die wir in den verschiedenen Situationen drücken müssen.

In dem Artikel ging es dann unter anderem auch damit weiter:

„Wird Weinen und Unruhe des Säuglings überwiegend mit Nahrung beantwortet, kann es möglicherweise zur Vermischung und Verwechslung emotionaler Bedürfnisse kommen. Wenn die Suche des Säuglings nach Liebe stets mit Essen beantwortet wird, verwechselt er irgendwann Liebe mit Essen oder spürt über das Essen Liebe und Zuneigung.“ (Edith Gätjen, UGBforum)

Und nun Hand aufs Herz, wer von euch Eltern die die Flasche geben, kennt nicht auch den Satz an den Babysitter gerichtet: "Ansonsten probier es mit einer Flasche, das klappt eigentlich immer." oder wie oft legen die stillenden Mamas an, obwohl die aktive Beschäftigung mit dem Baby auch funktioniert hätte?
Gerade bei den stillenden Mamas, profitiert das Baby in der Situation zwar auch von der Nähe aber gelegentlich müssen wir wohl zugeben, dass es auch bequemer ist so zu handeln, als die eigentliche Ursache zu suchen und Diese zu befriedigen.

Ich bin auf Eure Meinung zu dem Thema gespannt.

Praktisch und schön, die Wickeltaschen von Boo Poo & was in unserer alles zu finden ist.

Montag, 18. April 2016


Die Suche nach einer geeigneten Wickeltasche war gar nicht so einfach. Bei Nummer Eins hatte ich eine, die eigentlich aussah wie eine ganz normale Handtasche. Sie war groß, hatte genug Platz für alle   Babyutensilien, sowie für die Dinge, die ich täglich in meiner Handtasche mit mir herumtrage.
Ihr kennt es aber ja, der Inhalt von Frauenhandtaschen ist meist schon chaotisch genug auch ohne die Unterbringung von zusätzlichen Babyutensilien. Kommt beides zusammen, hilft eigentlich nur noch auskippen sobald etwas benötigt wird, das sich wie gewohnt nicht finden lässt.

Was ich eigentlich nie als Wickeltasche haben wollte, sind diese typischen quadratischen Wickeltaschen mit breitem Schultergurt.
Jaa, wie ihr auf dem ersten Bild bereits sehen konntet, habe ich nun genau so eine. 
Warum? Es fing an, als ich die Boo Poo bei jemandem auf Instagram sah. Als erstes fiel mir die angeknöpfte Wickelunterlage auf: super praktisch.
Anschließend stellte ich fest, dass ich das Design gar nicht mal schlecht fand. Kein Lila, keine Schmetterlinge, nichts verschnörkeltes und auch nicht quietschbunt. Hingegen sah ich viel Grau und Sterne - Sterne gehen immer, Grau sowieso.
Ich startete also Google und fand mich schnell auf der Homepage von Boo Poo wieder, wo ich mir dann erstmal das Innenleben der Tasche sowie die weiteren Designs anschaute. 
Nachdem mich dann die Beschreibung als auch die Bilder überzeugt hatten, bestellte ich also eine, die von den Farben her auch gut zu unserem Kinderwagen und der Babyschale passt. 

Auf dem linken Bild könnt ihr die angeknöpfte Wickelunterlage sehen. Dazu gehört noch eine wasserundurchlässiges, weisse Unterlage, die im Lieferumfang enthalten ist. 
Wenn ihr die Wickelunterlage gerade nicht benötigt, knöpft ihr die übrigen Knöpfe einfach zu und legt die Wickelunterlage sozusagen einmal über die Tasche herüber. 
Auf dem oberen Bild könnt ihr sehen, wie sie dann hinter der Schlaufe mit dem Sternenaufdruck, auf der Vorderseite der Tasche, eingeschoben wird.

An möglichen kleineren Taschen mangelt es nicht, neben zwei kleinen Fächern auf der Aussenseite, befinden sich innen insgesamt sechs Fächer. Wir nutzen sie für die Windeln, Flaschen, Lätzchen, Ersatzanziehsachen, Medikamente usw.

Die Karabinerhaken an der Seite könnt ihr natürlich abnehmen um den Schultergurt zu entfernen.
Der Aussenstoff ist sehr unempfindlich, gerade in der dunkleren Variante die ich habe. 

Die Maße der Wickelunterlage sind 64cm x 37cm.
Die Höhe der Tasche beträgt 28cm und sie wiegt ca. 900g.

Unser Inhalt:



Vermutlich gleicht er so ziemlich dem Inhalt jeder Wickeltasche aber ich erinnere mich, dass eine Leserin die gerade schwanger ist, nachfragte was denn dort überhaupt so hineingehört.
In unserem Fall: 

  • Lätzchen
  • Spucktücher die ich mir über die Schulter legen kann
  • Windeln & Feuchttücher
  • Medikamente nach Bedarf
  • Ersatzanziehsachen (Body, Shirt, Hose, Socken)
  • Flasche + Pulverbehälter (das lege ich immer erst in die Tasche wenn ich aufbreche)
  • im Winter kommt gerne noch eine Kältecreme oder im Sommer eine Sonnencreme dazu

Je nach Alter des Babys / Kindes ändert sich der Inhalt aber auch. Spielzeug kommt hinzu, das ein oder andere Spucktuch darf Zuhause bleiben und anstelle von dem Pulverbehälter kommt der Brei + Löffel und eine Wasserflasche dazu.

Wenn ihr noch Fragen habt, stellt sie gerne in den Kommentaren.