Slideshow

von Nicknamewechseln und veränderten Ansichten

Dienstag, 2. September 2014

Einigen von Euch ist es vergangene Woche aufgefallen: ich stellte meinen ASK Account erst auf privat, dann schloss ich ihn ganz und meldete mich ab.

Was war der Grund?
Jemand fragte mich, warum ich immer wieder Bilder bei Instagram hochlade, die für mich emotional bedeutend sind, und mich böse (und diesmal meine ich wirklich böse) Kommentare darüber verletzen.
Es war eine ganz neutrale, kritische Frage, die mich zum nachdenken brachte.

Ich habe in den vergangenen Jahren mein Leben zu großen Stücken mit sehr vielen Menschen im Netz geteilt- via Twitter, Instagram, Ask und nicht zuletzt auf den Blogs (I&A, meet Me in the Kitchen, Since we met).
Und dabei habe ich bemerkt, wie allmählich Grenzen verschwimmen- Dinge, die ich nie zeigen wollte, wurden plötzlich stückweise oder auch mehr gezeigt. Ich hatte immer Spaß am Austausch mit Euch, viele kommentieren ja immer fleissig und man hatte oft das Gefühl, eine nette Runde diskutiert über xy.
Deshalb fand ich das nicht schlimm.
Mein Sohn kam stückchen- bzw Ausschnittsweise vor, mein Mann, mein Haus....und damit sensible Dinge, die für mich die Welt bedeuten.
Warum zeige ich sie so vielen größtenteils Fremden? Wozu? Natürlich verletzt es mich, wenn das in den Dreck gezogen wird, und das ess solche Menschen gibt, weiss ich ja nicht erst seit gestern.
Um Follower geht es mir dabei nicht- und gerade deshalb, nochmal, warum?


Was man dabei nämlich schnell "vergisst": da sind nicht nur die, die kommentieren, die man "kennt"- da sind auch massig mehr, die Deine Bilder sehen, Deine Antworten lesen...und sich dabei Stück für Stück Deine Welt zusammenbauen können, wenn sie wollen.
Und drauf treten können.

Ein weiterer ASK Kommentare teilte mir mit, das sie/er und auch andere meine Welt inzwischen als "Soap Opera" sehen, täglich passiert was Neues, man kennt die Charactere, man lebt mit in dieser Welt.
Und das hat mich dann wirklich erschrocken.
Ich bin nicht dumm, natürlich ist mir das alles irgendwie bewusst gewesen....aber ich habe mich dem nie gestellt.
Und deshalb habe ich am Wochenende lange darüber nachgedacht, mit Tina diskutiert, die das gleiche Gefühl hatte.
Und mich für den Schritt entschieden, mich "privat" zurückzuziehen, bei Instagram vieles zu löschen, ask zu schließen und mit einem neuen Namen (Erklärung findet ihr bei IG) da zu bleiben.

Auf meinem IG Account wird es zukünftig nichts mehr über meinen Sohn geben. Gründe liegen auf der Hand, ansonsten hat Tina es mal wieder auf den Punkt gebracht).
Auch das Thema Hausbau wird verschwinden, auch wenn mir das irgendwie leid tut, da ich selber gerne entsprechende Kanäle verfolge.
Es wird am Ende sicher mal einzelne Fotos von der Deko/ dem Interieur geben.
Aber das Follower - mal übertrieben gesprochen- sogar wissen, wo unsere Kabel für die Alarmanlage liegen, geht zu weit.
Was bleibt dann noch?
Outfits, Beauty, Essen, Life. Schöne Dinge, wunderbare Dinge aus meinem Leben. Kein hohler Pinterest Channel um nette Pics anzugucken, aber weniger von uns, von mir. Life is Marvellous- da findet ihr mich jetzt.

Ich weiss und habe gelesen, das viele von Euch das verstehen, und bin froh über den Austausch zu diesem Thema. Es ist wichtig, und man darf wirklich nicht die Tragweite von all dem unterschätzen.
Und den Menschen, die jetzt denken "ach wie dumm, das kommt ja viel zu spät"- es ist nie zu spät für eine Einsicht.


Die Mama-Blogger und ihre Kinder.. Dinge ändern sich.

Montag, 1. September 2014

Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, haben sich bei meinem Instagram-Account ein paar Dinge verändert.
Da Ihr, mittlerweile nicht wenige lieben Leser, so rege an unserem Leben teilgenommen habt, möchte ich Euch diese Veränderungen kurz erklären. Das bin ich Euch, für diese schöne Zeit (und hoffentlich noch weitere schöne Zeit), schuldig.

Diesen Instagram-Account führe ich nun seit knapp 1 1/2 Jahren und so lange habt Ihr mich nun auch auf meinem Weg, in die Mama-Routine, so wie auch Lotta, bei ihren ersten kleinen & großen Schritten, begleitet.

In den letzten Wochen keimte bei mir immer wieder ein nicht ganz unbeschwerliches Gefühl auf, wenn ich etwas von der Kleinen mit Euch teilte.
Sie ist nicht mehr dieses kleine Baby, das gefühlt, eins von vielen ist.
Sie ist inzwischen ein kleines, großes Mädchen, dass die ersten wichtigen Schritte in ihrem Leben geht.
Sie hat ihren eigenen Kopf, ihren ersten eigenen Freundeskreis, genaue Wünsche, Vorlieben und Dinge die sie überhaupt nicht mag. Sie hat eine eigene Meinung zu gefühlt Allem.
Natürlich ist auch jedes Baby schon eine eigenständige Person und korrekt gesehen, nicht eins von vielen. Jedoch fühlte es sich damals anders an.

Es hätte sie keiner auf der Straße erkannt, es hätte sie keiner beschreiben können und es hätte auch niemand erzählen können, was sie schon alles erlebt hat.
Das ist inzwischen anders.

Eure heutigen Reaktionen zeigen, dass Ihr sie teilweise schon sehr gut kennt und einige von Euch, sie sogar schon ein Stück vermissen werden. Das ist natürlich schön, denn sie ist ja wahrlich eine coole Socke aber es ist auch ein Zeichen für mich, dass für sie fremde Personen, sie schon ein Stück zu gut kennen.

Sie entscheidet inzwischen selber mit wem sie redet und mit wem nicht. Wen sie aus der Spielgruppe mag und wen eben auch nicht. Sie trifft ihre ersten wichtigen Entscheidungen selber und somit ist es für mich an der Zeit, nicht über ihren Kopf hinweg zu entscheiden, dass andere aussenstehende Personen, ihr beim Aufwachsen zusehen.

Nun wurde sie nie mit einem Gesichtsfoto gezeigt, nichts desto trotz habt ihr sie sehr gut kennengelernt, da muss man/ ich mir nichts vormachen.
Versteht mich da auch bitte nicht falsch, ich bin sehr dankbar für eure zahlreichen Ideen, Tips, Meinungen, den generellen Austausch, die Geschichten von euern Kleinen.

Ich gehe davon aus, dass sich mit meinem Entschluss zu dieser Entscheidung, vermutlich einige von Euch bei meinem Account verabschieden werden. Das finde ich sehr schade, aber nehme es in Kauf.
Die steigende Followerzahl war nie mein Ziel oder Ansporn und wenn sie steigt, dann bitte nicht weil ich viel vom Leben meiner Tochter zeige. Zu dieser sparte Mama-Blogger möchte ich nicht gehören.

Natürlich wird es auf dem Blog und auch bei Insta unter anderem weiter um Kinderthemen gehen, denn diese beschäftigen mich ja nun auch. Jedoch eben nicht mehr im Zusammenhang mit Fotos oder Details aus dem Leben meiner Tochter.

Da sich einige von Euch Gedanken machten, ob irgendwelche unschönen Hintergründe hinter dieser Entscheidung stecken, möchte ich dies noch mit einem klaren "Nein" beantworten.
Es war lediglich ein Gefühl in mir, dass stetig wuchs und mich heute zu dieser Änderung bewogen hat.

Dass ich daraufhin den Namen geändert habe hängt einfach damit zusammen, dass er somit nicht mehr wirklich zu dem Profil passt.
Ich änderte ihn mit einem lachenden und einem weinenden Auge - mit dem Gefühl, dass es genau die richtige Entscheidung ist.

An dieser Stelle also noch mal ein großes Dankeschön an Euch. Ich weiss nicht wie oft ich auf Grund von euern Kommentaren gelacht habe, sie mich bewogen haben über etwas nachzudenken, mir geholfen haben.

Ich hoffe auf euer Verständnis und würde mich sehr freuen, wenn ihr in den Kommentaren eure Meinung zu dem Thema "Kleinkind bei Instagram" und den öffentlichen Umgang von Mama-Bloggern mit ihren Kids, hinterlasst.


[TAG] Every moment has its own scent...

Freitag, 29. August 2014


Ihr greift einen Duft aus euerm Sortiment, tragt Ihn auf und werdet direkt zu Erlebnissen und in vergangene Zeiten zurückkatapultiert. Jeder von Euch hat vermutlich so einen Duft Zuhause. Düfte mit Geschichte, Düfte die ihr mit schönen und weniger schönen Erinnerungen in Verbindung bringt.

Biene von Lullabees hat sich genau zu dem Thema, den "Every moment has ist own scent.."-Tag einfallen lassen, bei dem Corinna und ich gerne mitmachen. Wir stellen Euch unsere Düfte und die für uns damit verbundenen Geschichten und Zeiten vor.
Den Anfang mache heute ich.  Jedoch auch mit meinen Alltagsdüften, denn ich habe nur 3 Düfte, die ich sehr stark mit etwas in Verbindung bringe. 
Das Problem: Einen Duft gibt es nicht mehr "Giorgio Armani - City Glam" und einen Weiteren habe ich aktuell nicht mehr Zuhause "Jil Sander Sport for Women", da ich ihn nur im Sommer nutze und  ihn jetzt nicht mehr für die zwei verbleibenden Sommerwochen nachgekauft habe.

Lancôme Aroma Juice:


Dieser Duft ist viel mehr ein Körperduft als ein typisches Parfüm und dient gleichzeitig auch der Körperpflege. Ich trage ihn jedoch ausschließlich am Hals auf, da er mir trotz seiner Leichtigkeit, zu intensiv für den restlichen Körper ist. Ich habe ihn vor einiger Zeit von Corinna geschenkt bekommen, da sie ihn an sich selber nicht mochte. Witziger Weise fragt sie mich aber sehr oft, welchen tollen Duft ich tragen würde und jedes Mal wenn sie fragt, ist es dieser. 
So verschiedenen wirken Düfte an unterschiedlichen Personen. Für mich ist er aktuell zu meinem fast täglichen Begleiter geworden. Er ist leicht, frisch, nicht aufdringlich und passt einfach perfekt in den Alltag.

47,00€ / 100ml bei Parfümerie Becker

Burberry The Beat:



Dieser Duft ist die Nummer 3 meiner Düfte mit Erinnerungen und gleichzeitig der Wichtigste davon. 
Mein Mann sagt immer, das sei der Duft, mit dem er mich kennengelernt habe und den er mit "Zuhause" und "Ankommen", in Verbindung bringt. Das stimmt so nicht ganz, da ich ganz am Anfang unserer Zeit "City Glam" von Giorgio Armani trug (daher auch die Bedeutung dieses Duftes für mich). Jedoch war Dieser sehr bald nicht mehr im Sortiment und ich wechselte als Alltagsduft zu Burberry The Beat. Nun benutze ich ihn schon Jahre. Es ist der Duft, auf den ich mit Abstand, am häufigsten, positiv angesprochen wurde. Ich würde sagen, es ist einfach der typische "Tina-Duft".
Ihn zu beschreiben finde ich ziemlich schwer. Er ist weder kräftig noch leicht, nicht süss aber auch nicht sehr herb. Schnuppert am Besten bei euerm nächsten Besuch in der Parfümerie an ihm. Er ist unglaublich toll. Bei unserer Hochzeit entschied ich mich auch für diesen Duft, bzw. mein Mann suchte ihn morgens aus da er von Allen, die ich besitze, am besten zu mir passt und für uns eben Erinnerungen weckt.

80,00 € / 75ml bei Parfümerie Becker


L'Occitane Eau de Toilette Neroli & Orchidee



Diesen Duft trage ich erst seit diesem Sommer, er ist aber nicht mein typischer Sommerduft geworden. Das liegt vermutlich daran, dass er zwar sehr leicht ist, jedoch nicht so frisch, wie ich es gerne bei meinen Sommerdüften habe. Deswegen ist er aber nicht weniger schön und so nutzte ich ihn immer zu besonderen Anlässen im Sommer. Er ist für mein Empfinden "festlicher" als mein heiß geliebtes Jil Sander Sport. Zwar wurde er im Sommer gekauft und somit verbinde ich ihn mit dem Sommer, von der Duftnote her, passt er aber auch gut in den Herbst / Winter. Er hat so etwas ganz leicht süsses, ummantelndes. 

55,00 € / 75ml bei L'Occitane

Marc Jacobs Splash 



Ebenfalls ein Duft, der nicht mehr im Sortiment ist. "Apple" aus der Splash Collection.
Sehr, sehr leicht, mit zarter fruchtiger Note. Überhaupt nicht aufdringlich und passend für jede Jahreszeit.
Ich nutze ihn hauptsächlich, wenn ich lange Tage vor mir habe, da ich die kleine Flasche für unterwegs so praktisch finde. Sie kommt in die Handtasche und man ist perfekt ausgerüstet, egal wie lang der Tag geht.
Der Duft ist für mich eine Art "Allround-Talent".

Flora by Gucci Garden Collection


Dieser Duft ist meine erste Wahl wenn ich Abends ausgehe. Er ist wohl der intensivste Duft den ich besitze und hat für mich persönlich, diese leichte Schwere, die ein Duft für Abends haben darf.
Für Andere hingegen, wird er leicht wie ein Alltagsduft sein aber da ich ansonsten immer sehr leichte Düfte nutze, empfinde ich Diesen schon als kräftig und elegant.

103,00 € / 100ml bei Parfümerie Becker

Nun kennt ihr meine Alltags- und Lieblingsdüfte. Was ist denn euer absoluter Lieblingsduft und welchen mögt ihr überhaupt nicht?

Um den schönen Tag fortzusetzen, tagge ich Froh-Sinn*Süchtig nach...Beauty Mami und In Love With Life. Ich bin gespannt auf eure Auswahl.

Hallo Google+

Mittwoch, 27. August 2014

Die Rufe nach Google+ wurden immer lauter und so haben nun auch wir, den Weg dorthin, gefunden.

Rechts in der Sidebar findet ihr den Button und könnte darüber ganz einfach auf unser Profil gelangen.



Ideen, Tips, Anregungen, Erklärungen zu Google+, nehmen wir dankend entgegen ;-)

Wer von Euch ist dort, in welchen Gruppen sollte man sein?

Liebe Grüße von uns.



Silk & Salt - Weddingbeautyspezial

Dienstag, 26. August 2014


Während der Blog die letzten Tage geschlossen war (an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für euer Verständnis), entstand unteranderem ein toller Artikel im &Magazin von Silk & Salt.

Drei Frauen, drei Bräute, drei verschiedene Wünsche, Planungen und Ideen zum Thema "Beauty" für diesen einen, besonderen Tag.

Welche Braut entschied sich wofür und vor allem warum?
Worauf haben wir Drei besonders geachtet und welche Tipps möchten wir Euch mit auf den Weg geben?
Alle Antworten gibt es hier.

Viel Spass bei dem Artikel und vielen Dank an das &Magazin.


Wedding Day Part 2: Getting Ready

Freitag, 15. August 2014


Der erste Post der "Wedding Day"-Reihe endete damit, dass wir uns vom Standesamt aufmachten, um die letztendliche Location zu erreichen.
Ein Flying Buffet wartete auf die Gäste und eigentlich auch auf mich.
Leider wurde die Zeit dafür etwas zu knapp und so ging ich direkt hinauf in mein Zimmer, in dem schon meine Hair Stylistin auf mich wartete.
Während unsere Gäste es sich bei schönstem Sonnenschein und kleinen Häppchen gutgehen ließen, wurden meine bis dato ja noch offenen Haare, zu einer Hochsteckfrisur frisiert.

Um diese Frisur festzulegen, hatte ich ca. 3 Wochen vor unserem Hochzeitstermin, einen Termin bei meinem Stammfriseur um meine Vorstellungen mit ihren Ideen abzugleichen und alles einmal Probe zu stecken. 
Da wir vor Ort mehrere Hair Stylisten zu Verfügung hatten, saßen Corinna und ich bald gemeinsam in dem Bad meines Hotelzimmers und ließen uns aufhübschen.
Das Getting Ready wurde begleitet von unserer Videografin und unserer Fotografin. Die Atmosphäre war toll, die Stimmung im Hotelzimmer stimmte und ich fühlte mich rundum wohl.
Ich bin jetzt schon gespannt welch typischen blöden Corinna/Tina Witze, die Videografin aufgenommen hat.


Als die Frisur saß, machte sich Corinna wieder ans Werk und frischte mein Make Up auf. Da wir uns von Anfang an für ein relativ schlichtes Make Up entschieden, war gar nicht so viel zu tun. 
Was ich allerdings nicht wusste war, dass die Zeit rannte und wir etwas zu spät dran waren. 
Um 15:30 Uhr begann die Freie Trauung und erst um 15:25 zog ich mein Kleid an. Damit ich nicht nervös wurde, hatte man mir dieses kleine Detail aber nicht gesagt und somit blieb ich weiter entspannt.



Als das Kleid saß und zugeknöpft war, half Corinna mir noch in meine Brautschuhe und verließ dann das Zimmer, um sich zur Zeremonie aufzumachen.
Kurz nach ihr, verließen auch Fotograf und Videograf, das Zimmer und warteten im Foyer auf mich.
2 1/2 Minuten sollten wir noch auf dem Zimmer warten, damit der Videograf sich richtig positionieren und einrichten konnte.
Ich hatten den direkten Blick auf den Ort der Freien Trauung und konnte somit immer beobachten, was sich unten bereits tat.



Dann kam der Moment, in dem ich in meinem Brautkleid die Treppe herunter ging.
Unten warteten bereits unsere Blumenmädchen und die Person auf mich, die mich zu meinem Mann führte.
Noch war die große Tür zum Garten verschlossen und erst als wir sie öffneten, begann das Streichquartett zu spielen, Pachebel's Canon in D...

Fortsetzung folgt :-)


"Mama, weg, weg, weg"... wie die kleinen Großen selbstständig werden

Mittwoch, 13. August 2014

Morgens 8:00 Uhr, auf einem Sofa, 200m vom Meer entfernt. 

Ich kann mich noch genau an den letzten Urlaub mit der Kleinen hier erinnern. Die Zeit war anstrengend, die damals aktuelle Phase nicht gerade die Leichteste.
Täglich gab es Situationen in den geschimpft werden musste, von ihrer Seite gebockt wurde, auf meiner Seite irgendwann die Nerven blank lagen.

Keine zwei Sekunden konnte man sie aus den Augen lassen, Ruhe war der Garant für anstehenden Unfug. "Terrible Two" nannte sich das wohl.

Dieser Urlaub jedoch, sieht ganz anders aus. In zahlreichen Situationen wundern wir uns über ihre Selbstständigkeit. 
Wann ist sie so groß geworden?
Während ich mit meinem Kaffee auf dem Sofa sitze und diesen Post tippe, beschäftigt sie sich gerade mit Watson im Garten.
Spielt mit ihm, passt auf ihn auf "Watsi, iss das nicht, das ist nicht lecker. Los ausspucken."
Ich hör sie lachen, über die Terrasse flitzen.
Kurze Zwischenstoppe am Sofa "Mama die Kreide ist nass, schade. Ich geh Ball spielen." 

Sie bleibt immer in einem sicheren Radius um uns herum aber entdeckt ihre Welt nun noch viel selbstständiger, als noch vor einigen Wochen. Wie oft höre ich am Tag: "Mama weg, weg weg, ich mach das alleine, geh bitte zur Tür." Ja, so klingt es, wenn meine 2 1/2 jährige Tochter, mich aus ihrem Zimmer schmeisst.
Sätze wie "Mama, nicht gucken kommen", höre ich ebenfalls zu Genüge, allerdings läuten dann umgehend meine Alarmglocken.
Gerne finde ich sie in so Situationen mit der offenen Zahnpastatube vor, oder sie verwandelt ihre Spielküche in eine Real-Life Küche mit Gematsche der ganz besonderen Art.

Nicht mehr  all zu lange und sie wird 3 Jahre alt. Drei, der kleine Dreikäsehoch. 
Ich glaube sie fühlt sich momentan unglaublich wohl in ihrer Haut. Sie merkt wie viel sie kann, wie selbstständig sie wird und ganz wichtig, sie kann alles sagen, was sie sagen möchte.
Die Phase in der sie vergebens versucht hat sich zu verständigen, ist vorbei und das macht so vieles leichter.

Ich bin gespannt was mich heute mit ihr erwartet, welche ihrer Sprüche uns wieder zum Lachen bringen. 
Nun machen wir uns erst einmal auf den Weg zum Strand. Ich werde versuchen ihre Füße einzubuddeln, während sie quietschend und lachend "Ne, ne, neeee Mama" rufend, über den Strand düst und sich dann ihren vierbeinigen Freund sucht, um ihm die Pfoten einzubuddeln.