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Travel: Oh Berlin!

Donnerstag, 26. Mai 2016

Restaurant "Lokal"
72 Stunden Berlin - eine viel zu kurze Zeit, um ansatzweise alles entdecken zu können, aber es hat gereicht um klarzumachen, dass ich dieser Stadt bald wieder einen Besuch abstatten möchte.

Zwar war ich schon mehrmals dort, aber da ich auch bei meinen vorigen Trips immer zu wenig Zeit hatte, beschränkte ich mich damals auf die typische Orte, die man als Tourist oder aus geschichtlichen Hintergründen gesehen haben sollte.

Dieses Mal war es etwas anders. Wir ließen uns mehr von der Stadt treiben. Vorab hatten wir kaum Pläne gemacht, ausser für Freitag einen Tisch in einem Restaurant zu reservieren und Tickets für eine Aufführung am Samstag zu buchen.
Wir wollten mehr in den Tag und in die Stadt hineinleben, schauen wohin wir im Laufe des Tages getrieben werden.
Rückblickend war die Entscheidung super. Ich hatte das Gefühl, einen viel authentischeren Eindruck der Stadt erleben zu können, als bei meinen vorherigen Besuchen.

Nun werde ich Euch einige der Orte vorstellen, die wir genauer unter die Lupe genommen haben.


Hotel: 


Unser Ausgangspunkt war das Hotel Crown Plaza auf der Nürnberger Str. Die Lage war perfekt, denn mit der S-Bahn oder auch zu Fuß, konnten wir die meisten unserer angepeilten Ziele leicht erreichen.
Das Hotel hatten wir unter anderem gewählt, da es über einen Spa-Bereich verfügt, der dazu noch wirklich gemütlich war. Was tut einem nach ausreichenden Fußmärschen gut? Erholung im Spa.
Feste Behandlungen hatten wir aber nicht gebucht, wir nutzen die Ruhe und Atmosphäre dort einfach zum Lesen und entspannen.
In allen weiteren Punkten konnte uns das Hotel ebenfalls überzeugen. Lage, Zimmer, Service, Essen und Komfort stellten uns rundum zufrieden.


Restaurant "Lokal"


Für den ersten Abend, hatten wir vorab einen Tisch im "Lokal" reserviert. Dieses liegt in der Lilienstraße in Berlin-Mitte und wir erreichten es via Taxi.
Das Restaurant besticht als allererstes mit seinem Erscheinungsbild. Puristisch stilsicher und trotzdem unglaublich gemütlich. Der Service war sehr sympathisch und locker.
Die weitere Besonderheit am "Lokal" ist, dass die meisten Produkte von Bauern aus der Nähe bezogen werden. So wird die bestmögliche Frische gewährleistet. Die Gerichte überzeugten uns  absolut.
Reservieren solltet Ihr hier frühzeitig, da der Laden heissbegehrt ist und es gegen Abend deutlich voll wird.



Hackescher Markt: 


Am Samstag machten wir uns per S-Bahn auf den Weg in Richtung "Hackeschen Markt. Die Fahrt dauerte ca. 10 Minuten und die S-Bahn fuhr alle paar Minuten.
Dort angekommen, schauten wir uns als erstes die "Hackeschen Höfe" genauer an. Die Höfe könnt ihr Euch so vorstellen, dass Ihr in einem der acht kleinen Hof startet und von dort aus wieder in den nächsten kommt, von dort aus wieder usw.
In jedem Hof findet ihr kleine, schöne und besondere Shops, die die verschiedensten Produkte anbieten. Von Feinkost, über Porzellan, Kindersachen, Schmuck, Galerien und Jugendstil-Fliesen, findet Ihr hier alles.
Die Atmosphäre dort war angenehm ruhig. Gefühlt tobte vor den Höfen der Großstadtdschungel und in den Höfen konnte man ganz in Ruhe schlendern und entdecken.
Nachdem wir uns nach den Höfen mit einem Eis auf dem Hackeschen Markt gestärkt hatten, erkundeten wir die Geschäfte in der Gegend und fanden tolle Shops.


 Café Einstein: 


Dieser Ort wird mir mit am meisten in Erinnerung bleiben, denn er war irgendwie magisch.
Bevor wir uns auf den Weg zu der abendlich gebuchten Vorstellung machten, wollten wir noch einen kleinen Happen essen und so hatten wir dort kurzfristig einen Tisch reserviert.
Zu Fuß machten wir uns vom Hotel aus auf den Richtung Kurfürstenstraße und freuten uns auf diese besondere Location, denn besonders ist sie allemal.
Besonders auch schon deswegen, weil wir sie fast übersehen hätten.
Das Café Einstein versteckt sich in einer imposanten Stadtvilla und verzichtet auf große Schilder, die auf das Lokal aufmerksam machen.
Dezent in einem Fenster angebracht, kann man den Schriftzug lesen aber das war es dann auch schon.
Dort angekommen, wird man bei schönem Wetter durch die imposanten Innenräume, in den Aussenbereich geführt. Und da war er, dieser magische Ort.
Mitten in der Stadt, eine Oase der Ruhe. Grün, irgendwie romantisch angelegt, mit Lampions versehen für die abendlich eintretende Dunkelheit.
Es war ein ruhiger und bedächtiger Ort, so angenehm, dass er einen direkt entspannte.
Der Service war top, genauso wie die von uns gewählten Speisen.
Eine absolute Empfehlung.


Das Varieté "Wintergarten Berlin":

 

Für Abends hatten wir Karten für die Show "Sheer Madness" georderte und zugegeben, wir waren skeptisch.
Gleichzeitig sagten wir uns aber auch, klassische Konzerte oder "normale" Shows, können wir auch bei uns in der Nähe ansehen. Wir wollten etwas sehen, das man nur in verrückten Städten wie Berlin erleben kann und das taten wir dann auch.
Alleine die Location war irre (wir erreichten sie übrigens wieder zu Fuß, da das Café Einstein auf halber Strecke lag).
Roter Samt, keine Stuhlreihen sondern Tische für jeweils sechs Personen, einen Sternenhimmel an der Decke, viele Spiegel. Es war einfach eine andere Welt.
Neben einem Weinpaket, das wir gebucht hatten, kann man sich während der Show auch kulinarisch verwöhnen lassen. Es war wirklich eine einzigartige Kombi.
Dann fing die Show an und wir waren wirklich gespannt, was da nun auf uns zukommen mag.
Wie es dann wirklich wurde, hätten wir uns vorher gar nicht vorstellen können, weil es eine Mischung aus Wahnsinn und Perfektion war.
Der Name "Sheer Madness" war in dieser Show Programm. Wir saßen dort nicht selten mit offenem Mund vor Staunen oder hielten uns den Bauch vor Lachen.
Die Story mal aussen vor gelassen, war die Show eine Mischung aus Akrobatik, Tanz und Live-Music und das in allen Punkten sowas von perfekt - und schräg.
Solltet Ihr bald in Berlin sein, besucht diese Show! Ich würde sie mir jederzeit wieder anschauen.


Museumsviertel / Regierungsviertel: 


Am Sonntag hatten wir noch etwas mehr als einen halben Tag zur Verfügung und machten uns so noch einmal Tourimäßig auf den Weg Richtung Museumsinsel, um von dort aus zu einer Bötchen Tour aufzubrechen.
Die Strecke vom Hotel bis dorthin, dauerte zu Fuß ca. 1 1/4 Stunde.
Wir wählten dieses Mal eine ca. 60 Minütige Tour, bei der auf dem Boot kein Tonband lief, sondern ein netter junger Mann, auf sehr humorvolle Weise erklärte, was wir alles zu sehen bekamen.
Wir hatten einiges zu Lachen und gingen durchaus Schlauer aus der Fahrt wieder hinaus.
Anschließend nahem wir noch rechtzeitig am Brunch im Ampelmann teil und machten uns dann wieder auf den Weg zum Flughafen.



Vielleicht sind ja ein paar Locations dabei, die euer Interesse geweckt haben. Müsste ich mich auf zwei festlegen, die ich besonders empfehlen würde, wäre es das Café Einstein, sowie die Show "Sheer Madness".

Macht es gut!

Event: Blogger Vis à Vis

Donnerstag, 19. Mai 2016


Gestern Abend ging es für mich ab nach Köln, denn Emilia veranstaltete ihr zweites Blogger Vis à Vis.
Was dabei so vor sich geht, erzähle ich Euch später. Nun aber erst einmal von vorne.

Um 20 Uhr war Treffpunkt im Törtchen Törtchen in der Apostelnstraße. Um pünktlich zu sein, fuhr ich hier um 18:15 Uhr los und kam somit natürlich eine Stunde zu früh in Köln an.
Hachja, die German Pünktlichkeit. Ich glaube das war das erste Mal, dass ich mich über Stau auf den letzten Metern gefreut habe.

Nachdem ich dann aber erst einmal geparkt und noch einen kleinen Spaziergang zur nächsten Apotheke gemacht hatte, pünktlich zum Wochenendtrip werde ich nämlich krank, war auch gar nicht mehr so viel Zeit übrig und ich machte mich auf den Weg zu der Location.
Mit Tanja hatte ich bereits verabredet, dass wir uns vor dem Törtchen Törtchen treffen würden. Ich bin ja doch immer dankbar, wenn ich auf solchen Events auch Mädels um mich  herum habe, die ich bereits kenne. 

An der Location angekommen, empfing uns auch schon eine sehr sympathische Emilia und führte uns hinein.
Was soll ich sagen? Törtchen über Törtchen.
Eine wunderschöne Location, die richtig zum Verweilen und Naschen einlädt. Wie unglaublich lecker diese kleinen Sünden sein würden, durften wir dann auch zu späterem Zeitpunkt erfahren.


Nachdem alle Blogger angekommen waren, machten wir es uns an den Tischen gemütlich und es folgte eine kurze Vorstellungsrunde.
Dabei fiel vor allem eins auf: es war eine richtig tolle, bunte Truppe an Bloggerinnen vor Ort.
Foodblogs, DIY Blogs, Gabriele  mit ihrem Blog, der Streetstyles für Frauen ab 50 zeigt und noch viele mehr.
Eine spannende und interessante Mischung, die für jeden von uns neues und wissenswertes mit sich brachte.

Im Anschluss an die Vorstellung, bildeten sich drei Expertengruppen, in denen wir geballtem Wissen rund um Kosmetik zum Selbermachen, Snapchat und zwei hilfreichen Organisationapps lauschen durften.
Da ich ja alles andere als ein Organisationstalent bin, es sei denn es geht um die Ordnung im Haushalt, blieb ich schön auf meinem Platz sitzen, der sich sowieso neben Danielas befand und hörte ihr zu, als sie uns einiges über die Apps Wunderlist und Trello berichtete.
Diese zwei Apps scheinen eine unglaubliche Hilfe bei der Organisation rund um den Blog zu sein. Redaktionspläne lassen sich einfach und übersichtlich erstellen, viele kleine Futures bieten eine stetige Übersicht und leichte Bearbeitungsmöglichkeiten.
Sobald ich hier einmal genug Ruhe und Zeit habe, werde ich mir Trello herunterladen und Ordnung in mein Redaktionschaos bringen.

Nachdem die Expertenrunden beendet waren, führten wir weiter Gespräche rund um das Bloggen. Die Foodblogger verrieten uns ein paar ihrer Tricks, auf die ich im Leben nicht gekommen wäre und mit Gabriele unterhielten Tanja und ich mich über das Thema "Kinderfotos" im Netz.

Gegen 22:15 Uhr machte ich mich dann auch wieder auf den Weg Richtung Heimat. Allerdings nicht, ohne noch einige Macarons mit nach Hause zu nehmen, die einfach soo lecker sind.

Ich freu mich schon auf das nächste Blogger Vis à Vis und kann den Bloggern unter Euch nur empfehlen, Euch dort ebenfalls einmal anzumelden. Es war wirklich ein schöner, interessanter und gelungener Abend.

Einen weiteren Bericht, über dieses schöne Event, könnt Ihr übrigens hier bei Tanja finden.

Macht es gut :-)

Beauty: Morgenroutine - von der Dusche bis zum Schminktisch

Mittwoch, 18. Mai 2016

Wenn das Kleinkind bei den Aufnahmen dabei ist, hat man auch mal zackig einen Hut auf dem Kopf - und sie selber auch. 

Vor einiger Zeit fragte eine Leserin, ob ich nicht mal alle Beautyprodukte auflisten könnte, die ich am Tag benutze. Inklusive der Pflegeprodukte, die ich unter der Dusche sowie über den Tag verteilt nutze.
Ich komme heute mit einem ersten Teil diesem Wunsch nach und nehme Euch mit, zu einem ganz gewöhnlichen Morgen.

Die Basis für den Morgen ist immer das gereinigte Gesicht vom Vorabend. Dafür nutze ich im Moment verschiedene Pflegeprodukte, die mir von Estée Lauder zugeschickt wurden. Ein spezieller Bericht über diese Produkte folgt etwas später. Ich möchte erst einmal abwarten, was meine Haut langfristig davon hält.
Die Produkte die Ihr jetzt in diesem Artikel sehen werdet, haben auf ganz unterschiedliche Weise ihren Weg zu mir gefunden.
Es können Empfehlungen von Freunden gewesen sein, Produkt Samples, spontane Einkäufe im Supermarkt, Geschenke oder auch Inhalte von einer Glossybox.


Starten wir also unter der Dusche:



Als erstes reinige ich die Haut mit der Cremedusche von lavera. Sie hinterlässt eine sehr zarte Haut und gibt einen kleinen Frischekick.
Meine Haarpflegeprodukte suche ich meist sehr spontan aus. Mal sind es gute Produkte vom Friseur und mal nehme ich die Produkte, die mich im Supermarkt am meisten anlachen. So war es auch der Fall bei der neuen "Tiefen Aufbau"-Serie von Guhl.
Mein Duschgel ist aus der "Fleur de  Cerisier"-Serie von L'Occitane. Es duftet auf eine dezente Art sehr angenehm blumig. Gelegentlich nutze ich es auch als Badezusatz.

Routine am Schminktisch:



Am Schminktisch starte ich als erstes mit der Grundierung. Die "Hello Flawless"-Foundation, sowie "That Gal" nutze ich seit dem Kauf täglich. "The POREfessional"trage ich je nach Laune vorab auf. Bei dem Concealer macht meistens der "Fake up" das Rennen, wobei ich den "Tinted Eye Brightener" von Bobbi Brown* auch sehr mag. Welchen ich nutze, entscheide ich meist je nach Ausprägung der Augenringe. Der "Fake up" lässt Augenringe meiner Meinung nach intensiver verschwinden und der "Tinted Eye Brightener" verbannt bläuliche Schatten verlässlicher. 



Für das Augen Make-up nutze ich aktuell am liebsten eine dieser Paletten. Ich denke, Ihr könnt schnell erkennen, welche Töne ich grundsätzlich für mein Augen Make-up favorisiere ;-)
Links seht Ihr die "Stroke of Midnight" Palette aus der MAC Cinderella LE, mittig ein All About Shawod Quad von Clinique* und rechts "Pink Sensibilies" von MAC.



Abgerundet wird die Augenpartie durch diese Produkte:
Benefits "Roller Lash"-Mascara und den "gimme Brow" für meine Augenbraun. 
Beide Produkte habe ich Euch hier schon einmal genauer vorgestellt.
Kajalstife nutze ich nicht täglich aber wenn ich sie mal hervorhole, dann sind es meist diese Zwei: Lola von Rouge Bunny Rouge* oder Raven von MAC.



Kommen wir zu meinen pudrigen Begleitern. Über die Foundation trage ich grundsätzlich mein Mineralize Skinfish Puder von MAC auf. Trage ich keine Foundation, z.B. im Sommer, nutze ich trotzdem täglich dieses Puder. Es deckt angemessen stark und mattiert. Eingearbeitet mit dem MAC Buffer Brush, zaubert es eine schöne Hautoberfläche. 
Blushs haben sich mit der Zeit einige angesammelt aber mein Langzeitfavorit ist weiterhin "Dallas". Es passt einfach immer und zu allem. Aktuell nutze ich aber auch gerne "Hervana". Im Gegensatz zu dem bräunlichen "Dallas" ist es viel rosiger und passt prima zu der sommerlichen Jahreszeit.



Am Ende sind die Lippen an der Reihe und auch da habe ich aktuell einen Favorit. Mein häufigster Begleiter der letzten Wochen ist "bene tint. Es kann nicht nur als Blush benutzt werden, sondern holt auch eure natürliche Lippenfarbe hervor. Mit dem dazugehörigen Pinsel aufgetragen, zieht die Flüssigkeit in eure Lippen ein und lässt sich auch nicht von späteren Getränken und Speise beeindrucken, die Ihr zu Euch nehmt.
Das Ergebnis zeigt Lippen mit einer natürlichen, rötlichen Tönung.
Darüber hinaus nutze ich aber auch immer noch liebend gerne die "Pure Color Envy"-Lippenstifte von Estée Lauder und auch sonst diverse Glosse, die mir über den Weg laufen.
Auf dem Bild seht Ihr link MAC "Oxblood" aus der Toledo LE, Clarins Prodige Gloss raspberry und den Pure Color Envy "Intense Nude".

Das Ergebnis: 



 Folgende Produkte habe ich benutzt:

  • Benefit Hello Flawless Foundation + Benefit "that Gal"
  • Bobbi Brown "Tinted Eye Brightener"
  • MAC Mineralize Skinfish
  • MAC "Pink Sensibilities"
  • Rouge Bunny Rouge "Lola"
  • Benefit "Roller Lash"
  • Benefit "gimme Brow"
  • Benefit "Hervana"
  • Benefit "bene Tint"

Ich hoffe, der Post hat schon einmal einige Fragen zu meiner Routine erklärt. Wenn Ihr bestimmte Post-Wünsche habt, hinterlasst sie mir gerne in den Kommentaren.


* Bei diesen Produkten handelt es sich PR Samples

Kids: Jedes Alter bringt seine Challenge mit sich

Sonntag, 15. Mai 2016

Gerade ist einer dieser Momente. Einer dieser Momente, in denen man sich völlig geplättet aufs Sofa fallen lässt und sich fragt, warum der Vormittag so ausarten konnte, wie er letztendlich ausgeartet ist.


Die Beteiligten: eine Vierjährige, mit dem kindlichen Recht einfach mal ohne Grund am Rad drehen zu dürfen und die dazugehörige Mutter, die es eigentlich besser wissen sollte.

Es gab kein großes Problem, lediglich Kleinigkeiten. 
Kleinigkeiten, die letztendlich dazu führten, dass wir uns vermutlich beide wie keifende Vierjährige verhalten haben.

Auf Bitten folgten Widerworte, auf Widerworte folgte eine erneute Bitte, auf die erneute Bitte folgten erneut Widerworte und so schaukelt es sich hoch.
Letztendlich landeten wir dann beim: "Dann frag ich halt den Papa und der sagt dann ja." und beim "Schluss mit der Diskussion, nein ist nein, auch beim Papa." "Dann schrei ich halt so laut, bis alle wach werden."

Anstrengend. Und vermutlich so unnötig, wenn ich toll reflektiert und mit genug Nerven in das Theater gegangen wäre. Dazu ist man manchmal aber einfach nicht in der Lage. 
Immer fair, beruhigend und angemessen zu reagieren, sind tolle Vorsätze aber zumindest hier, klappt das leider nicht immer.

Vermutlich hätte ich die Situationen anders lösen können, wenn ich selber bereit gewesen wäre, spontaner zu handeln aber gerade wenn man etwas erledigen möchte, zu einem bestimmten Zeitpunkt, geht es ja besonders gerne rund.
Das Kind versteht nicht die Dringlichkeit, dass etwas zu genau diesem Zeitpunkt passieren soll und man selber ist so festgefahren in seinen Zeitplan, dass man erst recht keine Lust auf Diskussionen und   Dinge hat, die dazwischenkommen. 

Bei einem zweijährigen Kind kann man so etwas noch deutlich einfacher klären aber inzwischen finde ich mich in unschönen "Wenn Du das jetzt nicht machst, dann..."-Situationen wieder, die eigentlich nur eins zeigen: man selber ist gerade in der Situation überfordert und hat keine passende Lösung parat, mit der man die Situation für beide Seiten befriedigend beenden könnte. 

Ich find es manchmal so schwer, den Weg aus diesen kleinen Kämpfen zu finden und dabei ist es schon dämlich genug, dass man tatsächlich mit einem Kleinkind in so einen Kampf gerät. 
Ich sollte es besser wissen und eigentlich immer den Weg parat haben, mit dem ich für uns Beide zum Ziel finde aber manchmal bin ich einfach drüber.
Entwaffnet von den "Wenn ich das nicht will, dann mach ich das auch nicht"-Sprüchen und blockiert von meiner Engstirnigkeit, in diesem Moment. 

Nun sitz ich hier, merke noch deutlicher dass es meine Aufgabe gewesen wäre die Situation zu entschärfen aber stelle auch fest, dass ich noch immer nicht so wirklich wüsste wie. 
Jedes Alter der Kids bringt seine Challenge mit sich und ich vermute, wir sind bei der Nächsten angekommen.
Nun heisst es den Weg zu finden, mit dem wir die Challenge meistern.
Manchmal ist es einfach verfahren oder wie meine Tochter dann zu sagen pflegt: "Mama, heute ist einfach nicht unser Tag." 
Unser Vormittag war es sicherlich nicht aber hoffentlich wird es unser Nachmittag.
Ein ausgeschlafenes Kleinkind und eine Mama, die mal kurz Ruhe tanken und nachdenken konnte, sind ja eigentlich keine schlechte Voraussetzung. 

Eins fehlt noch, der Kaffee. Den hol ich mir jetzt.

Macht es gut.

Family Life: "Du fliegst ohne deine Familie weg?"

Freitag, 13. Mai 2016


Im September 2014 hat man es ja schon einmal gemerkt, gelegentlich brechen wir aus dem Elternleben aus und nehme uns eine kurze Auszeit. Für uns Beide oder auch jeder mal für sich.
Ich persönlich würde das nicht einmal als "ausbrechen", sondern als "nötiges abschalten" bezeichnen. So manche Blicke die uns damals geschenkt wurden, sagten aber schon deutlich "Wie könnt Ihr nur?".

Der Anlass war damals, dass wir in unsere Flitterwochen geflogen sind und zwar ohne unsere Tochter.
Für die Einen war das eine völlig logische Sache, für die Anderen hingegen eher der Verrat an der Familie. 
Wie es damals dazu kam, könnt Ihr übrigens hier nachlesen - Thema: "Flitterwochen ohne Kind? Komische Eltern."

Die damalige Entscheidung haben wir nie bereut. Die Flitterwochen waren super, auch wenn die innere Uhr kein ausschlafen zugelassen hat. Aber nicht nur wir hatten Freude, auch die Kleine hatte bei der Oma HalliGalli und wollte kaum wieder zurück. 

Nun werde ich in wenigen Wochen wieder meine Tasche packen und ohne meine lieben Drei, für ein Wochenende wegfliegen.
Die Blicke waren dieses Mal ehrlich gesagt noch besser.
Nun lasse ich ja nicht nur ein Kind zurück, sondern dazu auch noch das Baby und (Achtung, Trommelwirbel) sie bleiben in der Zeit beim Papa.
Es entstand grundsätzliche Verwunderung darüber, dass man die Kinder alleine bei ihrem Vater lässt. Als wären sie dort weniger gut aufgehoben als bei ihrer Mutter. 

An dieser Stelle war dann der Punkt erreicht, an dem mir doch etwas die Kinnlade runterfiel.
Wo, wenn nicht bei ihrem Papa, sind Kinder im Normalfall besser aufgehoben? 
Wenn man sich bewusst dafür entscheidet eine Familie zu gründen, macht man das in meiner Vorstellung mit der Person, der man blind vertraut und dessen Art und Weise man sich so sehr für die eigenen Kinder wünscht.

Wieso ist es normal und in Ordnung, wenn der Papa verreist und folglich die Kids bei der Mutter bleiben aber bemerkenswert verwunderlich, wenn es umgekehrt vorkommt?
So selbstverständlich wie es für uns, und natürlich auch für einige anderen Elternpaare ist, so speziell scheint die Vorstellung wieder für andere zu sein.

Woran liegt das? Denken manche Mütter, dass der Papa die Kids nicht genauso im Griff hat? Kann man vielleicht selber einfach nicht loslassen und möchte es vielleicht auch nicht? 
Natürlich wird das Wochenende anders ablaufen, als wenn ich dabei wäre aber gerade das finde ich genau richtig so.
Ich möchte, dass es die Erlebnisse mit Papa gibt, bei denen Mama vermutlich einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte.
Das ist für mich das Selbe, wie wenn die Kids bei den Großeltern sind. Der grundsätzliche Rahmen an Regeln ist klar aber innerhalb Dieser darf es dort doch gerne mehr Kakao, spätere Bettgehzeiten usw. geben.

Mir bleibt es wirklich ein Rätsel. Ich bin sehr dankbar für solche Auszeiten und finde es gleichzeitig auch vollkommen normal, dass nicht nur die Papas auf Achse sein können, sondern die Mütter ebenfalls.
Den Vätern gegenüber finde ich es schon ein Ding, wenn man ihnen aus Sorge darüber, dass sie es nicht gewuppt bekommen würden, solche Momente verwehrt - und sich selber vielleicht auch? 
Manchmal muss man auch einfach loslassen und vertrauen. Bei wem sollte einem das leichter fallen, als bei dem eigenen Partner und dem Vater des Kindes.

Möchte man als Mutter einfach nicht ohne seine Kids weg, ist das natürlich eine andere Geschichte und für mich genauso okay, wie wenn Mütter sagen "Family, haltet die Ohren steif, wir sehen uns in ein paar Tagen." 

Wie ist eure Meinung dazu?

Baby: Aber mein Baby kann...

Mittwoch, 11. Mai 2016

... jeden Abend pünktlich ins Bett gehen, durchschlafen, mindestens 72 Sekunden auf dem Bauch liegen, gegen Spielzeug hauen und sicherlich morgen auch danach greifen, plappern - klingt schon fast wie "Mama"... to be continued..

Ernsthaft?

Liebe Mamas,


wieso ist es nur so selten möglich, dass Mütter mit Babys ca. in dem selben Alter zusammentreffen und nicht gleich in einen Wettbewerb um die Fähigkeiten der Babys starten?

Ob Fridolin jetzt schon greifen kann oder ob Henriette dafür jetzt schon durchschläft, ändert nichts daran, dass sie alle irgendwann sitzen, laufen, sprechen können und uns in einigen Jahren gelegentlich oder auch öfter, auf der Nase herumtanzen werden.

Ich frage mich ja immer wieder, wie sich die nächsten Jahre für die Kinder entwickeln werden, bei denen von Anfang an so sehr darauf gepocht wird, was sie schon alles können und dass sie das bitte auch flott können.
Es geht hier um Dinge die sowieso jedes gesunde Kind lernt und es spielt doch keine Rolle, ob sie das mit einer Woche, zehn Wochen oder  zwanzig Wochen können.

Ich hab diese Wettbewerbe zwar schon bei der großen im Kleinkindalter mitbekommen aber ich kann mich nicht dran erinnern, dass das schon im Babyalter anfing. Eventuell habe ich es auch verdrängt - könnte sein.

Es ist anstrengend und so überflüssig für die süssen, kleinen Babys, die sich einfach ganz normal entwickeln, nämlich nach ihrem eigenen Tempo.

Diese Erlebnisse bringen mich immer wieder dazu, den besagten Müttern etwas zu wünschen, und zwar:

Ich wünsche Euch, ...
- dass eure Babys Euch bald lehren was es heisst, zu entspannen und die Zukunft auf sich zukommen zu lassen.
- dass Ihr merkt, wie perfekt euer kleines Individuum ist, egal was es schon kann oder eben auch noch nicht.
- dass Ihr feststellt, dass man nichts erzwingen kann, es kommt wie es kommt und es kommt dann, wenn es soweit ist.
- dass Ihr merkt, dass es nur unnötig Nerven kostet, solche Wettbewerbe zu führen und man die Zeit wirklich schöner verbringen könnte.
- dass Ihr feststellt, dass es deutlich einfacher ist, wenn Mütter sich gegenseitig unter die Arme greifen. Im Kindergarten merke ich das inzwischen wirklich oft und es tut unglaublich gut zu wissen, dass mit steigendem Kindesalter scheinbar auch wieder Entspannung eintritt.

Es reicht doch schon vollkommen, dass wir Mütter bitte zwei Wochen nach der Geburt wieder aussehen sollen wie aus dem Ei gepellt.
Es reicht auch schon, dass jeder Zweite dem man begegnet, Tipps für uns und unser Baby übrig hat.
Die Ansprüche an Mütter steigen stetig und das in jedem Bereich des Lebens. Wir sollten es uns wenigstens nicht noch selber und untereinander schwerer machen als nötig.

Genießt die Zeit mit den Kleinen, sie geht so schnell vorbei.
Schaut auf Euch, eure Familie und eure Kids und nicht so oft mit einem prüfenden Auge in den Kinderwagen nebenan.

Nun wünsche ich Euch noch einen schönen, sonnigen Tag,

die, dessen Baby Kopf heben total blöde findet aber dafür Fontänen spucken kann, wie nur wenige  ;-)


Beauty: Weg mit den Rötungen, her mit einem ebenen Hautbild

Dienstag, 10. Mai 2016


Vergangene Woche besuchte ich erneut die Benefit Brow Bar, wenn auch nur als Begleitung, und hatte mir bereits vorab vorgenommen, dass ich mir die  "Hello Flawless Oxygen WOW Foundation" noch einmal genauer anschaue.
Aktuell fehlte mir in meinem Repertoire ja eine Foundation, die mich wirklich glücklich stimmte und von dieser wusste ich, dass sie mich bereits einmal sehr zufrieden gestellt hatte.
Nun ist sie aber seit einiger Zeit bereits leer und alles was danach kam, ist nun entweder ebenfalls schon leer oder passt einfach nicht mehr zu den aktuellen Bedürfnissen meiner Haut.
So dachte ich mir, wenn ich eh schon wieder am Counter bin, schau ich auch noch mal wie es mit einem passenden Farbton aussieht und ob die Foundation weiterhin kompatibel mit meiner Haut ist.

Nachdem sie erneut zum Test gut aufgetragen wurde, weiterhin meiner Wunschintensität entsprach und der passende Ton gefunden war, durfte sie also noch einmal mit nach Hause.
Allerdings nicht alleine, denn die Kosmetikerin führte uns dann ein Produkt vor, dass ich noch überhaupt nicht auf dem Schirm hatte.
Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht warum, beim Wort "Rötungen" muss ich ja eigentlich mit als Erste "hier" schreien.
Jedenfalls mischte sie unter die Foundation "That Gal", einen Primer.

Auf den Bildern könnt Ihr sehen, dass der Primer den Farbton der Foundation nicht verändert und sich beide Produkte prima mischen lassen:

Foundation links, Primer rechts

Beide Produkte vermischt

Ihr versprechen war, dass er Rötungen und Mitesser in den Hintergrund verbannt und gerade gemeinsam mit der Foundation ein ebenes  Hautbild hinterlässt, das gleichzeitig die wichtigsten Makel verdeckt. That Gal an sich ist nämlich farblos und kommt, wie ihr auf dem Bild sehen könnt,  der Foundation somit nicht in die Quere.

Möchte man ihn nicht mit Foundation mischen, kann man ihn natürlich auch einzeln nutzen oder z.B. mit dem Benefit POREfessional. Diese Kombi ergab bei meiner Freundin beispielsweise eine farblose Mischung, die durch That Gal Rötungen verschwinden ließ und mit Hilfe von dem POREfessional auch noch Poren verbannte und somit zeigte sich dann am Ende eine unglaublich ebene und weiche Hautoberfläche.
Ich Blassnase hingegen, bin dankbar für ein bisschen Farbe und nutze daher lieber die Foundation+Primer Kombi.

Ich freue mich morgens richtig die Kombi aufzutragen, denn es geht super flott, passt also perfekt zu der üblichen Hektik morgens und zaubert trotzdem mit geringem Aufwand ein klasse Hautbild.
Vermischt auf dem Handrücken könnt ihr die Kombi einfach mit Pinsel, Schwamm oder auch den Fingern auftragen. Ich wechsle das ja zugegebener Weise immer nach Lust und Laune ab.

Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus:



Also schaut es Euch nächstes mal an wenn Ihr an einem Counter vorbeilauft, wir waren wirklich happy mit den zwei Produkten.

Habt Ihr keinen Counter in der Nähe könnt ihr Euch bei den unten aufgeführten Links genauer informieren:

Benefit "hello flawless oxygen wow! Makeup" zu einem Preis von 37,50 € / 30 ml

Benefit "that gal" Primer zu einem Preis von 32,00 € / 11 ml

Bis dahin